50er und 60er Jahre

1962 musste das Schützenfest ausfallen, da die Feuerwehrkapelle am festgesetzten Termin nicht zur Verfügung stand. Am zunächst neu festgesetzten Termin fanden in dem Jahr Landtagswahlen statt und an diesem Tag sollten keine lauten Festlichkeiten stattfinden. Weitere Termine scheiterten an bereits geplanten Festlichkeiten der anderen sechs Wettringer Schützenvereine.

Schon glaubte man als Termin den 22. Juli gefunden zu haben, da meldeten sich die Mitglieder des Männer-Gesangvereins, sofern sie auch gleichzeitig Mitglieder der Gilde waren, zu Wort. Der Gesangverein wollte an diesem Termin an einem Bundestreffen teilnehmen. So entschloss man sich schließlich, kein Schützenfest zu feiern.

Am 17. Juni 1962 beschloss die Generalversammlung, dass das Schützenfest jährlich zu einem festgelegten Termin – am ersten Sonntag im Juli - gefeiert werden solle, endgültig sollte diese Regelung ab 1966 gelten. Auch war man sich lange Zeit uneinig darüber wann und an welchen Wochentagen das Schützenfest gefeiert werden sollte.

Wurde bis zum Jahre 1954 Samstags und Sonntags gefeiert, führte die Gilde erstmals im Jahre 1957 als Festtage den Sonntag und Montag mit der Begründung ein, dass mit diesen Tagen, wie es der Vorsitzende Wilhelm Schröder formulierte, der „volksfestähnliche Charakter“ des Schützenfestes gewahrt sei.

Den Uniformen der Offiziere steht der proppere "Feststaat" der Schützen in nichts nach ...