Nachkriegszeit Teil III

In diesem Jahr fand auch für viele Jahre das letzte gemeinsame Schützenfest mit dem Junggesellen-Schützenverein statt. Aus Anlass der 1125-Jahr-Feier der Gemeinde Wettringen wird im Jahre 1963 noch einmal gemeinsam gefeiert. Der Verein beschloss in diesem Jahr, eine eigene Vogelstange zu errichten.
1964 wird der Schießplatz von Hüntemanns Wiese nach Schomann’s Büschken verlegt und die neue Vogelstange erhält einen neuen Kugelfang. Die Kosten wurden jeweils zur Hälfte vom Junggesellen-Schützenverein und der Gilde getragen. Das Geld spielte in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten immer wieder eine große Rolle.

Wie oben bereits erwähnt, war in den ersten Nachkriegsjahren kein Geld für Patronen da, sodass bis 1950 mit der Armbrust geschossen wurde. In den daraufolgenden Jahren hatte die Gilde dann das benötigte Kleingeld für die Patronen und stellte sie bis zum Jahre 1993 den Schützen kostenlos zur
Verfügung. Doch immer höhere Ausgaben für das Schützenfest zwangen den Verein dann, im Jahre 1994 ein Schussgeld einzuführen.

Damit der König nicht viele tausend DM ansparen muss, um das Amt auch würdevoll zu tragen, erhält er vom Verein einen Zuschuss. Um den Anreiz noch größer zu machen, hatte Heiko Felber beim Schützenfest im Jahre 1966 eine glänzende Idee.

In den Nachkriegsjahren wurde die Vogelstange mit vereinten Kräften aufgerichtet.