Rosenmachen und Grünholen

Anschließend marschiert die Gilde unter den Klängen des Spielmannszuges zur Vogelstange, um den Zweig am Kugelfang zu befestigen. Auf dem Rückmarsch freuen sich die Wirte der Gelagshäuser auf die Schützen, um sie mit einem Umtrunk zu bewirten. Die Damen des Schützenvereins treffen sich am selben Tag zum „Rosenmachen“. Mit diesen vielen tausend bunten Rosen wird am Freitag vor dem Schützenfest das Festzelt geschmückt. Zur Unterstützung stehen ihnen
beim „Rosenmachen“ die Damenoffiziere tatkräftig zur Verfügung.

Am Freitag vor dem Schützenfest treten die Rekruten unter dem Befehl des Feldwebels zum traditionellen Grünholen an. Als Wegzehrung erhalten sie nach altem Brauch eine „Tonne“ Bier, die sie auf einer Schiebkarre transportieren müssen, die aber erst bei „Heckers Station“ an der Rothenberger Straße angeschlagen werden darf. Der Weg führt sie dann weiter zum Hof Pröbsting. Der Familie Pröbsting ist es seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen, die Rekruten der Gilde zu empfangen und zu bewirten. Vielen Rekruten fällt der nächste Tag nicht ganz so leicht, obwohl sie doch mit dem Offizierskorps
das Dorf mit bunten Fähnchen schmücken müssen.

Mit dem Trommler voran leitet der Feldwebel die Rekruten zum Grünholen

...wie eh und je leitet der Feldwebel die Rekruten zum Gang "über Hecker's Station" zum Einschlag ins Holz!