Das Vogelschießen

Anschließend weist er darauf hin, dass „derjenige, der den Vogel abschießt, aber nicht Mitglied der Gilde ist, innerhalb einer Stunde einen neuen Vogel besorgen und 300 l Bier an den Verein zahlen muss und trotzdem kein König ist.“ Ist der Vogel gefallen, wird dem neuen König unter dem Jubel der Anwesenden die Königskette umgehängt und sein Zylinder mit einem Lorbeerkranz versehen. Anschließend zieht die Gilde zum Brandenburger Tor, wo Sr. Majestät, der neue König und seine Königin der Gemeinde vorgestellt und geehrt werden.

Von hier aus begibt sich der Zug zum Festzelt, wo ein Dämmerschoppen auf die Schützen wartet. Bei Musik und einem Fass Bier, gespendet von der neuen Majestät, klingt der erste Tag des Schützenfestes aus.

Der Schießmeister (hier Johannes Höffer, welcher durch seinen Sohn Robert abgelöst wurde) bringt den Vogel im Kugelfang an.

Kimme... Korn ... Schuß